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Wer ist Amma ? Mata Amritanandamayi Devi

Freitag 13. November 2015, von Buddhachannel Deutschland

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"Das Baby sah mich mit einem durchdringenden Blick und einem strahlenden Lächeln an," sagte Ammas Mutter Damayanthi, als sie über Ammas Geburt sprach.

Über Amma

Am Morgen des 27. September 1953 wurde in dem kleinen Dorf Parayakadavu im Süden Keralas ein kleines Mädchen geboren. Ihre Eltern gaben ihr den Namen Sudhamani. Die meisten Babys weinen bei ihrer Geburt. Sudhamani jedoch kam mit jenem strahlenden Lächeln zur Welt, das sie später noch vielen tausenden von Menschen schenken würde.

Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Sudhamani mit intensiven spirituellen Übungen. Schon als kleines Kind konnte man sie oft in tiefer Meditation versunken vorfinden. Im Alter von fünf Jahren begann sie, hingebungsvolle Lieder an das Göttliche zu komponieren, die von tiefen spirituellen Erkenntnissen geprägt waren.

Außerdem konnte man bei Sudhamani schon früh ihre große Liebe und Mitgefühl ihren Mitmenschen gegenüber beobachten. Obwohl sie nur ein Kind war, unternahm Sudhamani alles in ihrer Macht stehende, um das Leid der älteren Menschen in ihrer Nachbarschaft zu mildern. Sie wusch deren Kleider, badete sie und brachte ihnen sogar Nahrung und Kleidung aus ihrem eigenen Elternhaus. Diese Eigenart, Sachen aus dem Haus ihrer Familie zu verschenken, brachte sie in große Schwierigkeiten. Sudhamani ließ sich jedoch durch keine noch so strengen Strafen und körperlichen Züchtigungen davon abhalten, ihr tiefes Mitgefühl auf diese Weise zum Ausdruck zu bringen. Später sagte sie einmal: „Von mir fließt ein ununterbrochener Strom der Liebe zu allen Wesen dieser Welt.“

„Amma“, wie sie mittlerweile genannt wird, hat unzählige karitative Hilfsprojekte ins Leben gerufen. Ihr wurde mittlerweile große internationale Anerkennung für ihren herausragenden Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der Benachteiligten Menschen in der Gesellschaft zuteil. Sie wurde bereits mehrfach von den Vereinten Nationen eingeladen, um u.a. beim Weltfriedensgipfel und anderen Treffen großer spiritueller Persönlichkeiten aus der ganzen Welt eine Ansprache zu halten.

Amma nimmt jedoch keine Titel oder spezielle Ehrungen für sich in Anspruch. Diejenigen, welche sie genauer beobachten, stellen fest, dass Amma selbst das beste Beispiel für die Umsetzung ihrer Lehren in die Praxis ist. Ihren Verehrern und Schülern bringt Amma ihre Botschaft nahe, indem sie ihnen diese einfach vorlebt.

Während der vergangenen 30 Jahren hat Amma ihr Leben ihren Mitmenschen gewidmet, indem sie diese mit einer ganz simplen Geste empfängt – einer Umarmung. Als Amma einmal von jemandem gefragt wurde, warum sie jeden Menschen, der zu ihr kommt, in die Arme nimmt, antwortete sie: „Wenn du einen Fluss fragst, warum er fließt, was könnte er darauf antworten?“

Amma verbringt die meiste Zeit damit, alle Menschen zu umarmen, die zu ihr kommen, Tag für Tag, ohne Pause. Mittlerweile sind es über 24 Millionen Menschen, die sie auf diese Weise mit ihrer Liebe beschenkt hat.

Außerdem leitet sie ein karitatives Hilfswerk, welches mittlerweile eines der größten in ganz Indien ist.

Amma wurde einmal von einem Reporter gefragt, wie es ihr möglich sei, jeden einzelnen Menschen auf die gleiche liebevolle Art zu umarmen, selbst wenn manche Begegnungen unangenehm seien könnten. Amma antwortete: “Wenn eine Biene in einem Garten mit vielen Blumen umherfliegt, achtet sie nicht auf die Unterschiede zwischen den Blumen. Sie nimmt lediglich den Honig in ihrem Inneren wahr. Gleichermaßen sieht Amma das Höchste Selbst in jedem einzelnen Menschen.“

Als Dr. Jane Godall Amma im Jahre 2002 in den Gebäuden der UNO in Genf den Gandhi-King-Preis für Gewaltlosigkeit überreichte, sagte sie: „Amma steht hier vor uns als Verkörperung der göttlichen Liebe.“

Ammas Ziele

Amma sagt: "Mein einziges Ziel ist, allen Menschen zu dienen und sie zu lieben. Wenn Amma sieht, dass die Menschen glücklich sind, erfüllt sie das mit Freude. Amma wünscht sich, dass ihre Hände noch bei ihrem letzten Atemzug tröstend auf der Schulter eines Menschen liegen."

Das größte Wunder in Ammas Anwesenheit findet im Herzen derer statt, die zu ihr kommen – das zarte, allmähliche Erwachen der eigenen innewohnenden Göttlichkeit.

Sie sagt: "Amma ist eine Gabe an die Welt und möchte für jeden erreichbar sein." Jeder, der Amma Tag für Tag beobachtet, wird die Bedeutung dieser Aussage rasch erkennen.

Amma sagt, dass das Ziel der menschlichen Geburt ist, das Selbst zu erkennen. Mit anderen Worten: "...zu erkennen, wer wir wirklich sind." Dieses Ziel macht den Kern all ihrer Institutionen aus. Durch ihr eigenes Vorbild des unermüdlichen Dienstes an der Menschheit inspiriert Amma die Menschen, dem Ziel der Selbstverwirklichung näher zu kommen, indem sie den Armen und Bedürftigen helfen.
Amma hat viele karitative Aktivitäten ins Leben gerufen, welche große Anerkennung in der ganzen Welt erfahren.

In den letzten Jahren hat Amma mehrfach beim Parlament der Weltreligionen und bei den Vereinten Nationen sowie beim World Peace Summit eine Ansprache gehalten. Sie sprach über die sozialen Problem der heutigen Zeit und schlug mögliche Lösungswege dafür vor. In diesem Zusammenhang wurde ihr, nach Nelson Mandela, Kofi Annan und Jane Godall, der Gandhi-King-Award für Gewaltlosigkeit verliehen.

Amma hat nie versucht, jemanden von seiner eigenen Religion abzubringen. Sie hält nichts von sektiererischem Denken. Alles, worauf es ihr ankommt, ist, dass die Armen und Bedürftigen neben einem neuen Zuhause, einer Rente, einer Operation oder etwas zu Essen auch ein mitfühlendes Lächeln und ein freundliches Wort von den Helfern ihres karitativen Werkes bekommen. Auf diese Weise empfinden alle Beteiligten das Gefühl, liebevoll miteinander verbunden zu sein – wie die Blütenblätter einer Blume. Keines ist besser oder schlechter als das andere, sondern alle zusammen geben der Blume ihre Schönheit.

Ammas Botschaft

Ammas Botschaft

Amma hat immer wieder betont, dass das Ziel jedes menschlichen Wesens ist, sein wahres Selbst zu erkennen, mit anderen Worten: "Zu erkennen, wer wir wirklich sind“. Amma bevorzugt keine bestimmte Religion. Wenn man sie fragt, zu welcher Religion sie gehört, erwidert sie: “Meine Religion ist lieben und helfen."

"Liebe ist die Grundlage eines glücklichen Lebens. Bewusst oder Unbewusst vergessen wir diese Wahrheit," meint Amma. Sie legt viel Wert darauf, Liebe nicht nur zu empfinden, sondern diese auch zum Ausdruck zu bringen. "Schließlich ist Liebe unser wahres Wesen. Wenn wir Liebe nicht durch Worte oder Taten zum Ausdruck bringen, wird sie wie Honig, der in einem Felsen eingeschlossen ist," sagt Amma. "Dieser Honig nützt niemandem etwas. Liebe miteinander zu teilen und zum Ausdruck zu bringen sollte bereits Zuhause beginnen, indem Ehepaare untereinander und mit ihren Kindern liebevoll umgehen. Nur dann wird es Zuhause und damit auch in der ganzen Gesellschaft Frieden und Harmonie geben."

Als einmal jemand Amma fragte, wen sie als einen wirklichen Gottsucher bezeichnen würde, antwortete sie: "Ein wirklicher Gottsucher ist jemand, dessen Beine rennen, um jemandem zu helfen, dessen Lippen Worte der Liebe und des Trostes sprechen und dessen Augen Tränen des Mitgefühls angesichts der Rufe eines Notleidenden vergießen."

Die Begegnung mit Amma - Darshan

Das Sanskrit-Wort "Darshan" bedeutet "Vision" und wird verwendet, um die Begegnung mit einer heiligen Person zu beschreiben, insbesondere mit einem selbstverwirklichten Meister.

Die meisten Menschen bezeichnen Ammas Umarmung ebenfalls als "Darshan". Amma wird von vielen Menschen als "die Verkörperung der göttlichen Liebe" (Dr. Jane Godall in ihrer Ansprache über Amma bei den Vereinten Nationen 2002) betrachtet. Ammas enorme Ausdauer, ihre unendliche Liebe und ihre Fähigkeit, ihre Lehren konsequent selbst in die Tat umzusetzen, ist für die meisten Menschen, die ihr begegnen, so beeindruckend, dass sie in Amma mehr als nur einen einfachen Menschen sehen.

Amma selbst hat sich jedoch immer nur als "crazy girl" (verrücktes Mädchen) bezeichnet und war nie angewiesen auf Verehrung oder Auszeichnungen. Sie macht einfach das, was ihrem Wesen entspricht: Sie schenkt jedem Menschen, der zu ihr kommt, ihre ganze Liebe, umarmt, tröstet, wischt Tränen weg, gibt Ratschläge und versucht, einem jeden so gut wie möglich zu helfen.

Mit der Zeit ist Ammas Popularität so gewachsen, dass sie in Indien schon mehrfach über 50 000 Menschen an einem einzigen Tag umarmt hat. Hierbei sitzt Amma manchmal über 20 Stunden am Stück in ihrem Sessel, ohne sich eine Pause zu gönnen.

Timothy Conway, Ph.D, Autor des Buches "Frauen der Kraft und der Gnade" ist ein Experte bezüglich bedeutender spiritueller Persönlichkeiten. Er beschreibt Amma als "eines der großartigsten Wesen, welches in der Geschichte der Menschheit jemals erschienen ist. Allein ihre Ausdauer – jeden Tag ohne Pause Millionen von Menschen in der ganzen Welt zu umarmen – ist eine Art göttlicher Gabe. Kein normaler Mensch könnte so etwas."

Judith Cornell, eine international anerkannte mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin, schreibt in ihrem Buch "Die Welt umarmen": "Elf Jahre lang betrachtete ich Amma einfach als eine süße kleine Person, welche Menschen umarmt. Als meine Sicht der Dinge sich mit der Zeit erweiterte, erkannte ich, dass Amma eine der herausragendsten Persönlichkeiten Indiens ist."

- Source : www.amma.de

- Buddhachannel.tv




P.S.

"Amma erinnert sich nie an ihren Geburtstag und findet überhaupt keinen Grund dafür, ihn zu feiern. Amma wäre jedoch sehr glücklich, wenn alle ihre Kinder sich versammeln würden, um zusammen für Frieden und Harmonie in der Welt zu beten. Soll eine solche Feier, wie sie von Swami Amritaswarupananda angekündigt wurde, tatsächlich stattfinden, dann betrachtet Amma sie als eine gemeinsame Bemühung für den Frieden in der Welt, nicht als eine Geburtstagsfeier. Je zahlreicher wir sind, umso wirksamer sind unsere Bemühungen. In einer Welt der Dunkelheit bringt selbst die Flamme einer Kerze Licht. Die Eintracht der Herzen ermöglicht es, Taten und Worte zu verbinden." - Amma

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