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Mutter Teresa ist Vorbild für Buddhisten

Mittwoch 29. September 2010, von Nanny Obame

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Auch der Dalai Lama habe buddhistischen Mönchen und Nonnen verschiedentlich geraten, dem Beispiel Mutter Teresas zu folgen und den Ärmsten der Armen zu dienen.

Rom (kath.net/KAP) Lobsang Tendzin, Chef der tibetischen Exilregierung, hat Mutter Teresa als Vorbild für Buddhisten gewürdigt. Die katholische Ordensgründerin gelte im tibetischen Buddhismus als "Maha Karuna", "unermessliches Mitleid", sagte Tendzin dem Informationsdienst der päpstlichen Missionswerke "Asianews" (Montag).

Auch der Dalai Lama habe buddhistischen Mönchen und Nonnen verschiedentlich geraten, dem Beispiel Mutter Teresas zu folgen und den Ärmsten der Armen zu dienen, betonte der 70-jährige Geistliche und Politiker, der im indischen Dharmshala lebt. Mutter Teresa, die als Ordensfrau in Kalkutta wirkte und 1979 den Friedensnobelpreis erhielt, wäre am 26. August 100 Jahre alt geworden. 2003 wurde sie seliggesprochen, ein Heiligsprechungsverfahren ist anhängig.

Die ’Power of Tenderness’ ist das Vermächtnis Mutter Teresas

Geburtstag der seligen Mutter Teresa von Kalkutta gefeiert. Nicht nur Christen, sondern auch Muslime, Hindus und Ungläubige in aller Welt verehren die Gründerin der "Missionarinnen der Nächstenliebe" längst als Heilige. Nur wenige Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts haben ihre Zeitgenossen so fasziniert und begeistert, wie Mutter Teresa.

Ein albanisches Mädchen aus Skopje, das als Missionarin nach Indien ging. Sie wurde zum Engel der Armen und zum Gesicht der christlichen Nächstenliebe. Zugleich war sie eine geistreiche und humorvolle Frau, deren Botschaften auch heute noch die Menschen berühren.

Msgr. Leo-M. Maasburg, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke, durfte Mutter Teresa als einziger Priester des deutschsprachigen Raums viele Jahre begleiten. Als Ratgeber, mehrsprachiger Übersetzer und Sondergesandter für heikle Missionen war er an ihrer Seite: in Rom und Kalkutta, in Moskau und New York - bei den Ärmsten der Armen und bei höchsten Staatsmännern. Nach ihrem Tod gehörte Maasburg zu jenem Team, das das Seligsprechungsverfahren für Mutter Teresa vorbereitete.

Quelle :www.kath.net


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