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Wenn Ihr Kind zum Opfer wird - Gewalt unter Kindern

Donnerstag 4. Juni 2015, von Buddhachannel Deutschland

Langues :


Harmloses Gerangel und Geraufe unter Gleichaltrigen ist bei Kindern nichts Ungewöhnliches.

Überhaupt nicht mehr lustig wird es jedoch, wenn eine ernste Bedrohungssituation entsteht, mehrere gegen einen oder ältere gegen jüngere gewalttätig werden. Dies kann in der Schule, aber auch auf dem Spielplatz oder dem Nachhauseweg passieren. Und nicht immer sind Sie da, um Ihr Kind zu beschützen...

Wichtig ist deshalb, dass Sie mit Ihrem Kind besprechen, was es tun kann, wenn es in eine Situation gerät, in der ihm Gewalt angedroht wird. Besonders dann, wenn Ihr Kind schon häufiger verprügelt wurde.
Was tun?

Eine Möglichkeit, körperlichen Auseinandersetzungen zu vermeiden ist, bedrohlichen Situationen aus dem Weg zu gehen. Wenn Ihr Kind weiß, wo der Treffpunkt besonders gewaltbereiter Kinder ist, ist es nicht feige, sondern eher klug, diesen Ort zu meiden.

Oft lassen sich solche Situationen aber nicht aus dem Weg gehen. In der Regel sieht sich ihr Kind plötzlich einer Gruppe von Kindern gegenüber, die zunächst mit Sprüchen versuchen, eine Situation zu etablieren, in der es zur Klopperei kommen kann.

Zwei Reaktionen sind möglich: Entweder die Beine in die Hand nehmen oder sich nicht provozieren lassen.



Verbal verteidigen und Ruhe bewaren

Wird dennoch weiter gepöbelt, sollte ihr Kind versuchen Ruhe zu bewahren. Am besten ist, wenn es direkt mit dem Wortführer spricht und fragt was los sei. "Ich will keinen Ärger" oder "Wenn es ein Problem gibt, dann lass es uns besprechen", sind Antworten, die den Provokateuren unter Umständen den Wind aus den Segeln nehmen, denn sie erwarten ja eine Reaktion, die ihren körperlichen Angriff rechtfertigt.

Auch das Eingehen auf Sticheleien und Beleidigungen sollte vermieden werden, denn Rechtfertigungen fordern nur dazu auf, neue Beleidigungen vorzubringen.

In einer solchen Situation ist natürlich das Selbstbewusstsein entscheidend. Besonders wichtig ist nämlich, dass Ihr Kind ruhig bleibt. Wenn es nervös wird und unruhig von einem Gegner zum anderen guckt, wird es schnell als willkommenes Opfer betrachtet.

Wie können Sie Ihrem Kind helfen?

Doch wie können Sie Ihrem Kind helfen, ein gutes Selbstwertgefühl aufzubauen, damit es zum einen nicht bevorzugtes Opfer wird und zum anderen in Gewaltsituationen die Nerven bewahrt?

Zunächst ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind erklären, dass Kinder, die schnell zuschlagen, ein Problem haben. Sie sind hochgradig frustriert und kennen keinen anderen Weg, ihren Frust abzubauen. Einige haben ein schlechtes Selbstwertgefühl und wollen sich in Schlägereien beweisen. Anderen geht es um die Anerkennung in der Gruppe, die sie erreichen wollen, indem sie sich durch Gewalt hervortun.

Die Gründe, warum Kinder Kinder schlagen, können also vielfältig sein. Wichtig ist, dass Ihr Kind weiß, das es nichts mit seiner Persönlichkeit oder seinem Wert zu tun hat, wenn es Opfer wird! Denn Opfer werden in der Regel Kinder, die in den Augen der Täter schwächer erscheinen, z.B. weil sie jünger oder eben nur anders sind.

Spielen Sie deshalb mit Ihrem Kind eine Bedrohungssituation zu Hause einmal durch. Versuchen Sie als Angreifer Ihr Kind zu provozieren und gehen Sie verschiedene Reaktionsmöglichkeiten durch. Das könnte Ihrem Kind helfen, in einer Gewaltsituation taktisch klug zu reagieren.
Stärken Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes

Das Problem ist, dass ein körperlicher Angriff das Selbstwertgefühl Ihres Kindes stark beeinträchtigen kann. Dies könnte dazu führen, dass es wiederholt als Opfer ausgesucht wird.

Wenn Ihr Kind verprügelt nach Hause kommt, sollten Sie es niemals mit Vorwürfen überschütten. Sätze wie "Hättest du denn nicht weglaufen/dich wehren/Hilfe holen können" oder dergleichen, helfen Ihrem Kind nun wenig. Viel wichtiger ist es in einer solchen Situation, dass Sie Ihr Kind trösten und sein Selbstbewusstsein stärken.

Quelle : www.kinder.de




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