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Grünes Blattgemüse gegen Diabetes

Dienstag 24. August 2010, von Nanny Obame

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Wissenschaftler vom Diabetes Research Center der Universität Leicester kamen nun zu der Erkenntnis, dass anderthalb Extraportionen Gemüse pro Tag das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 um 14 Prozent senken können.

Die Anzahl der Typ 2 Diabetiker hat weltweit stark zugenommen. Diäten mit viel Obst und Gemüse wirken präventiv bezogen auf Krebserkrankungen und vor allem Herzkrankheiten.

Um einen möglichen Zusammenhang zwischen einer obst- und gemüsereichen Kost und dem Entwickeln eines Diabetes vom Typ 2 aufzudecken, untersuchten die Forscher der Universität Leicester nun sechs Studien mit mehr als 220.000 Teilnehmern.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Essen von anderthalb Extraportionen grünen Blattgemüses pro Tag das Diabetes-Risiko um 14 Prozent reduziert. Wird aber mehr Obst und Gemüse in Kombination gegessen, vermindert dies das Risiko kaum. Nun sind weitere Studien geplant, um diese Ergebnisse zu festigen. (British Medical Journal/aerzteblatt/ruf)

Was ist Diabetes mellitus?

Der Diabetes mellitus lat.= „honigsüßer Durchfluß“ (mellitus=honigsüß), auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei der das Hormon Insulin nicht mehr oder nicht in erforderlichem Maße in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird bzw. nicht entsprechend zur Wirkung kommt. Das Hauptkennzeichen der Zuckerkrankheit sind langanhaltend hohe Blutzucker-Werte (BZ). Normwerte im nüchternen Zustand: 60 – 110mg/dl.

Es gibt mehrere Formen des Diabetes mellitus. Die Einteilung erfolgte durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und seit 2000 gilt folgende:


* Typ 1 Diabetes mellitus: absoluter Insulinmangel aufgrund meist autoimmunologisch bedingter Zerstörung der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Typ 1a: Immunologisch vermittelte Form, Typ 1b: Idiopathische Form (d.h. ohne erkennbare Ursachen). Manifestation im Kinder-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter.

* Typ 2 Diabetes mellitus: relativer Insulinmangel mit Insulinresistenz, d.h. die Insulinempfindlichkeit der Zielzellen (siehe Abbildung IV.) ist vermindert und die Insulinsekretion nach einer Mahlzeit häufig zeitlich verzögert. Die Manifestation der Erkrankung hängt von exogenen Faktoren wie z.B. die Art der Ernährung und Übergewicht ab.

* (Typ 3 Diabetes mellitus: alle anderen spezifischen Formen)

* (Typ 4 Diabetes mellitus: Schwangerschaftsdiabetes)


Quelle : gesundesleben.at

 

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