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Dhammapada XXV : Bhikkhu - Bhikkhu

Montag 7. Juni 2010, von Buddhachannel Deutschland

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DHAMMAPADA



XXV – Bhikkhu - Bhikkhu


360 - 361

Gut ist es, Auge, Ohr und Nase zu bewachen
Und auch die Zunge, daß sie uns nicht lüstern machen.

Beim Wort und bei der Tat, da gilt es wachsam sein;
Wachsam beim Denken auch, sei wachsam allgemein!
Ein Mönch, der wachsam ist, wird sich von Leid befrei’n.


362

Ein rechter Mönch nimmt Hand und Fuß und Wort’ in acht,
Zufrieden, einsam, froh, auf Geisteszucht bedacht.


363

Gar lieblich spricht ein Mönch mit wohl beherrschtem Mund,
Macht er mit Maß und klug die Lehre lichtvoll kund.


364

Ein Mönch, der Lehre froh, der nachsinnt über sie
Und sich ihr widmet viel, abtrünnig wird der nie.


365 - 366

Begnüg’ dich, Mönch, mit dem, was man dir gibt, und sieh
Auf andre nicht mit Neid, sonst find’st du Sammlung nie.

Wirst du auch knapp versorgt, sei drum nicht mißgestimmt!
Die Götter loben den, der stets sich rein benimmt.


367

Wer den beseelten Leib nicht als sein Ich betrachtet,
Um Nicht’ges sich nicht sorgt, der wird als Mönch geachtet.

368
Ein Mönch, der Güte pflegt, vertraut mit Buddhas Wort,
Der findet Ruh’ und Glück, gelangt zum Friedenshort.


369

Schöpf’ aus das Schiff, o Mönch, dann fährt es schnell und leicht;
Sind Gier und Haß getilgt, dann ist Nirvan’ erreicht.


370

Zerbrich die fünf (samyojana 1-5),
laß ab von fünf (samyojana 6-10),
fünf (bala) mußt du nähren;
Wer die fünf Bänder (khandha) löst, der kann die Flut durchqueren.


371

Versenk’ dich, Mönch, sei achtsam, laß dich nicht zerstreuen,
Daß du nicht glühend’ Eisen schlucken mußt und schreien!


372

Wie Jhāna Weisheit braucht, so braucht die Weisheit Jhāna;
Wenn beides sich vereint, dann ist nicht weit Nirvana.


373 - 374

Ein Mönch, gedankenstill, einsam in leerer Zelle,
Ist übermenschlich froh; ihm scheint die Lehre helle;

Sieht bei den Gruppen er das Werden und Vergehen,
Erlangt er Freud’ und Glück und wird Nirvana sehen.


375 - 376

Auf diese Weise soll ein weiser Mönch beginnen:
Er sei genügsam, züchtig, mit bewachten Sinnen;
Zu Freunden mag er Reine, Tüchtige gewinnen;

Er sei stets liebevoll, im Wandel tadellos;
So endet alles Leid, und seine Freud’ ist groß.


377

Wie der Jasmin wirft ab verwelkte Blütenzier,
So werfe ab der Mönch die Feindschaft und die Gier!


378

Befriedet heißt ein Mönch, der ruhig handelt, spricht
Und denkt, gesammelt ist, auf Weltlust nicht erpicht.


379

Erforsche dich, o Mönch, und halte dich zurück,
Besonnen, selbstbeherrscht! So lebst du stets im Glück.


380

Du bist dein eig’ner Herr, drum zügle selbst dich gut,
Wie mit dem edlen Roß ein kluger Händler tut.


381

Mit Freuden kommt der Mönch, vom Buddhawort erfüllt,
Beglückt zum Friedenshort; die Triebe sind gestillt.


382

IEin Mönch, wenn auch noch jung, dem Buddhawort geweiht,
Der leuchtet wie der Mond, von Wolkendunst befreit.

Klicken Sie hier, um den 26 Kapiteln :
http://www.buddhachannel.tv/portail/spip.php?article16383


Quelle : http://www.palikanon.com


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