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Mogao-Grotten

Montag 2. Mai 2016, von Buddhachannel Deutschland

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Mogao ist eine Flussoase an der Seidenstraße, gelegen in der Großgemeinde Mogao (莫高镇) der Stadt Dunhuang, ca. 25 km vom Stadtzentrum entfernt. Dunhuang gehört zu Jiuquan in der chinesischen Provinz Gansu.

Hier haben buddhistische Mönche zwischen dem 4. und dem 12. Jahrhundert etwa 1000 Höhlen in die Sandsteinfelsen geschlagen und mit buddhistischen Motiven (Buddha-Statuen, Skulpturen und Wandmalereien) verziert. 492 dieser Höhlen sind heute noch erhalten und zum Teil für Touristen zugänglich.

Im Jahre 1900 entdeckte der daoistische Mönch Wang Yuanlu rund 50.000 Dokumente aus dem 4. bis 11. Jahrhundert, die Mönche im Jahre 1036 in einer Höhle eingemauert hatten, um sie vor den heranstürmenden Mongolen zu schützen.

Viele dieser Dokumente befinden sich heute im Besitz des Britischen Museums in London. Im Jahre 1907 wurde vom Archäologen Aurel Stein in den Mogao-Grotten das Diamant-Sutra entdeckt. 1943 wurde die Dunhuang-Akademie gegründet, um die Höhlen zu schützen und systematisch zu konservieren. Seit 1961 stehen die Grotten zusammen mit den Westlichen Tausend-Buddha-Höhlen (西千佛洞, Xi Qian Fo dong) auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China (1-35). Seit 1987 zählen die Mogao-Grotten zum Weltkulturerbe.




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